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Globe Chaser

Onboarding draußen: Neue Mitarbeiter mit einer Teamrallye willkommen heißen

Neue Kollegen, gemeinsame Aufgaben und echte Gespräche: So gestaltest du eine Outdoor-Teamrallye als passenden Baustein für dein Onboarding.

Fünf Kolleginnen und Kollegen unterhalten sich bei einem Spaziergang im Umfeld eines Bürogebäudes.

Der erste Arbeitstag besteht oft aus Namen, Zugängen und Informationen. Eine kurze Teamrallye kann da einen anderen Einstieg schaffen: Neue Kolleginnen und Kollegen lernen Menschen kennen und entdecken gemeinsam das Umfeld ihres Arbeitsplatzes. Entscheidend ist, dass sie mitreden und eigene Beobachtungen einbringen können.

Für ein solches Onboarding draußen kannst du mit Globe Chaser eine digitale Schnitzeljagd gestalten. Plane sie als überschaubaren Programmpunkt mit Gesprächszeit. Sie ergänzt die fachliche Einarbeitung und macht aus einem Teil des Kennenlernens ein gemeinsames Erlebnis.

Bestimme drei Dinge, die nach der Rallye leichter sein sollen

Formuliere vor der Routenauswahl ein kleines Ergebnis. Zum Beispiel: Neue Mitarbeitende kennen eine Ansprechperson außerhalb ihrer Abteilung, finden einen wichtigen Treffpunkt im Standortumfeld und haben eine Gelegenheit erlebt, selbst etwas zur Gruppe beizutragen.

Diese Ziele helfen dir bei der Auswahl der Aufgaben. Das Gründungsjahr auswendig zu wissen bringt einen Neuling nicht automatisch ins Gespräch. Gemeinsam herauszufinden, welcher Ort sich für eine Mittagspause eignet, kann dagegen eine praktische Frage beantworten und persönliche Empfehlungen auslösen.

Der Onboarding-Leitfaden von Greenhouse zu einem gelungenen Einstieg nennt unter anderem soziale Kontakte und einen Buddy als hilfreiche Elemente. Die hier beschriebene Outdoor-Rallye ist ein konkreter Gestaltungsvorschlag, um solche Kontakte in dein Programm einzubauen.

Mische die Gruppen bewusst

Setze neue Kollegen mit bereits eingearbeiteten Personen zusammen. Vier Personen pro Gruppe sind ein handhabbarer Ausgangspunkt: Zwei können sich austauschen, während die anderen ebenfalls mitreden. Bei einer anderen Gruppengröße passt du die Rollen entsprechend an.

Vermeide eine Einteilung ausschließlich nach bestehenden Abteilungen oder Freundeskreisen. Wenn alle erfahrenen Kollegen zusammen losziehen, bleibt die gewünschte Verbindung aus. Bei international zusammengesetzten Teams solltest du vorab klären, in welcher gemeinsamen Sprache die Aufgaben verständlich sind.

Gib auch erfahrenen Kollegen eine klare Rolle

Ein Buddy beantwortet Fragen und stellt Verbindungen her, ohne jede Lösung vorwegzunehmen. Bitte erfahrene Teilnehmer deshalb ausdrücklich, zuerst die Beobachtungen der neuen Kollegen anzuhören. Diese können einen Platz oder ein Detail oft unvoreingenommener betrachten.

Persönliche Erzählungen bleiben freiwillig. Fragen nach Lieblingsorten oder einer hilfreichen Arbeitsgewohnheit reichen aus. Eine Kennenlernrunde braucht keine privaten Lebensgeschichten und keine Vorführung vor der Gruppe.

Vier Stationen, die zum Einstieg passen

1. Gemeinsam einen Ort beurteilen

Wähle einen Platz im Umfeld des Unternehmens. Die Gruppe entscheidet: Wäre das ein guter Treffpunkt für eine gemeinsame Pause? Lass sie ihre Entscheidung anhand sichtbarer Eigenschaften begründen, etwa Sitzmöglichkeiten, Erreichbarkeit oder Geräuschkulisse. Ortskenntnis ist hilfreich, aber keine Voraussetzung.

2. Eine Perspektive entdecken

An einer Skulptur, einem Gebäude oder einem öffentlichen Kunstwerk sucht die Gruppe ein Detail, das nicht allen sofort auffällt. Eine Person beschreibt es, die anderen versuchen es zu finden. Danach wechselt die beschreibende Rolle. Diese Aufgabe braucht weder Firmenwissen noch sportliche Leistung.

3. Eine Frage an den Buddy stellen

An einem ruhigen Haltepunkt wählt jede neue Person eine praktische Frage: „Was hättest du gern in deiner ersten Woche gewusst?“ oder „Wie finde ich heraus, wer mir bei einem Thema helfen kann?“ Die Antwort wird im Gespräch gegeben. Vertrauliche Informationen gehören nicht in öffentlich sichtbare Aufgaben.

4. Einen gemeinsamen Tipp festhalten

Zum Schluss formuliert die Gruppe einen nützlichen Tipp für die nächste Person, die im Unternehmen startet. Das kann ein hilfreicher Kontaktweg oder eine Empfehlung zur Orientierung sein. Sammle die Tipps bei der Rückkehr, damit sie in den nächsten Onboarding-Durchgang einfließen können.

Drei Kollegen entdecken gemeinsam ein Detail an einer Steinskulptur.

Ein Ablauf mit genügend Gesprächszeit

Als Beispiel für einen 90-minütigen Programmpunkt kannst du 10 Minuten Begrüßung, 50 Minuten für einen kurzen Rundweg mit vier Stationen, 20 Minuten gemeinsamen Abschluss und 10 Minuten Reserve einplanen. Ob die Strecke in dieses Fenster passt, prüfst du vorher zu Fuß.

Informiere die Teilnehmenden über Dauer, Wegbeschaffenheit und geeignete Kleidung. Frage nach praktischen Bedürfnissen, ohne dass jemand diese vor der Gruppe erklären muss. Für Menschen, die den Weg nicht mitgehen können, brauchst du eine gleichwertige Beteiligungsmöglichkeit.

Halte Technik und Wettbewerb im Hintergrund

Teste die gewählte Globe-Chaser-Konfiguration vor dem Termin mit den Geräten, die ihr verwenden werdet. Die Gruppe sollte wissen, wer die App bedient, wie die nächste Aufgabe aufgerufen wird und wer bei Fragen erreichbar ist. Bestimme außerdem einen festen Rückkehrpunkt und eine Uhrzeit.

Für das Onboarding würde ich den Zeitwettbewerb weglassen. Neue Kollegen sollen Gelegenheit haben, Fragen zu stellen. Wenn du spielerische Anerkennung möchtest, würdige bei der Abschlussrunde verschiedene Beiträge: eine gute Beobachtung, einen hilfreichen Hinweis oder eine überraschende Perspektive. Mache aus den Ergebnissen keine Leistungsbewertung.

So passt Globe Chaser in dein Onboarding

Mit Globe Chaser kannst du das Kennenlernen mit einer Outdoor-Teamrallye verbinden und den Standort zum gemeinsamen Erlebnisraum machen. Für die Organisation solcher Veranstaltungen findest du auf der Seite Globe Chaser für Teambuilder und Unternehmen den passenden Einstieg. Weitere Einsatzmöglichkeiten beschreibt unser Überblick zu Outdoor-Teamevents mit Schnitzeljagd und Rallye.

Schließe die Runde mit einer einfachen Frage: „Wen würdest du nach heute leichter ansprechen?“ Das gibt dir einen konkreten Eindruck davon, ob der Programmpunkt das Kennenlernen unterstützt hat. Die nächste fachliche Frage im Arbeitsalltag hat dann vielleicht schon ein bekanntes Gesicht als Anlaufstelle.

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